RE B E C C A  &  S T E F F E N

standesamtliche Trauung am 17.11.2017

Gleichzeitig Hochzeitsfotografin und Trauzeugin... Geht das?

 

Meine Antwort: Nur unter ganz bestimmten Bedingungen!

 

Meine Freundin Rebecca G. und ich kennen uns nun seit über drei Jahren. Wir sind uns durch die Fotografie begegnet und sind gemeinsam durch einige Höhen und Tiefen gegangen. Wir standen uns sehr bald so nah, dass sie mir bei der Geburt ihres Kindes versprach: Wenn ich mal heirate, wirst du eine meiner Trauzeuginnen. Am 17. November 2017 ist genau dieser Fall eingetreten und ich freue mich riesig, dass alles nach Rebeccas und Steffens Wünschen verlaufen ist und sie nun glücklich Mann und Frau sind.

 

Sicher ist, dass ich es ohne Michelle (die andere Trauzeugin) und den Mann an meiner Seite nicht geschafft hätte. Auch war es mir unheimlich wichtig, mit Rebecca und Steffen ein paar ernste Gespräche zu führen, in denen ich mir versichern ließ, dass es unserer Freundschaft nichts anhaben könnte, wenn ich am Hochzeitstermin beispielsweise schwer krank würde und nicht kommen könnte oder es durch höhere Gewalt zu Verlust der Daten käme. Meine AGB schließen immerhin auch Naturkatastrophen ein. Stets bin ich gerne für alle Eventualitäten gewappnet.

Allgemein hatte ich große Angst, meinen beiden Posten nicht zu 100% gerecht werden zu können. Sowohl die Trauzeugen als auch der Hochzeitsfotograf haben ernstzunehmende Aufgaben und teilweise unheimliche Verantwortung. Wenn man die Menschen, die heiraten, wirklich gerne hat, wünscht man sich nur das Beste für sie und möchte nicht der Grund sein, weshalb sie am Ende enttäuscht auf ihren Hochzeitstag zurückblicken.

 

Für mich war klar, dass ich beide Aufgaben gerne übernehme, jedoch hätte ich es ohne die Möglichkeit, mit Michelle im Trauzeuginnen-Team zu agieren, für sehr bedenklich gehalten. Einladungen designen, Tischdeko richten, Photobooth-Probs basteln, eine kleine Torte backen, fotografieren und dann auch noch mit voller Aufmerksamkeit für die Braut da sein - das geht nur mit Unterstützung. 

 

Jetzt im Nachhinein kann ich folgendes Fazit ziehen: Es war unheimlich anstrengend, ich war noch nie so aufgeregt, habe noch nie so viel Freude für andere empfunden und fand es einfach nur traumhaft schön! Ich freue mich jetzt schon sehr auf die kirchliche Zeremonie am 18. August 2018.